Newsletter Schweizer Buchhandel
Ausgabe 5/2026 vom 05. Februar 2026
19. Rückschau
19. Ex Libris im SBVV-Newsletter-Medienspiegel
Daniel Röthlin war seit 2010 Geschäftsführer der Ex Libris AG mit Sitz in Dietikon. Im Januar 2018 erfolgte die Reduktion des Filialgeschäfts von knapp 60 auf 15 Filialen. Ende der 1940er-Jahre als Buchclub gegründet, betrieb Ex Libris jahrzehntelang über 100 Filialen in der ganzen Schweiz, lange auch sehr erfolgreich als CD- und DVD-Händler. Im Interview mit dem «Schweizer Buchhandel» 01/2018 sagte Daniel Röthlin zum Rückbau des stationären Auftritts auf 15 Filialen, dass Ex Libris von einem «stationären Händler mit Onlineshop» zu einem «Onlinehändler mit stationärem Geschäft» werde. Ausserdem trat Ex Libris damals dem SBVV bei als Bekenntnis zum Buch. Zwischen 1985 und 1996 war der Buch- und Medienhändler bereits einmal Mitglied beim SBVV gewesen. Rückblick auf die letzten Jahre mit Meldungen im SBVV-Newsletter:
22. Mai 2025: «Am gestrigen Schweizer Vorlesetag lancierte Ex Libris NEXT CHAPTER, das nach eigenen Angaben weltweit erste digitale Buchfestival. Während 12 Stunden wurden von 29 Autorinnen und Autoren wie Röbi Koller, Blanca Imboden oder Gian-Marco Schmid vorgelesen.»
27. Februar 2025: «‹Wir kommen vom Buch und gehen zurück zum Buch», sagt Unternehmensleiter Daniel Röthlin. Ausdruck davon ist das Lesebarometer, eine repräsentative Umfrage über das Leseverhalten der Menschen in der Schweiz, die Ex Libris im vergangenen Oktober mit dem Forschungsinstitut für gesellschaftliche und politische Befragungen Sotomo durchführte.»
26. Oktober 2023: «Seit Montag stehen in mehreren Städten der Deutschschweiz Plakate von Ex Libris, die mit insgesamt 12’000 neuen Büchern zum Mitnehmen bestückt sind. Die Plakatstellen mit echten Büchern von dieser Woche, sowie die Plakatstellen von nächster Woche sind auf der Website von Ex Libris publiziert. Es sind insgesamt 61 Standorte.
25. August 2022: «Eine neue Erhebung von Statista Global Consumer Survey zeigt, wie stark Amazon den Online-Buchhandel auch in Europa dominiert. In Deutschland gaben 62 Prozent der befragten Leserinnen und Leser an, in den letzten zwölf Monaten Bücher bei Amazon gekauft zu haben. In Österreich liegt Amazon gemäss Statista gleichauf mit Thalia. Die Schweiz nimmt im europäischen Vergleich eine Sonderrolle ein: Nur 33 Prozent der Befragten Lesenden bestellte in den letzten 12 Monaten ein Buch bei Amazon im deutschen Onlineshop – und das trotz Währungsvorteil und der vereinfachten Einfuhr seit dem Abkommen der Schweizer Post mit Amazon Ende 2018. Ein möglicher Grund ist, dass es nach wie vor keine Schweizer Webadresse für Amazon gibt. Warum Amazon trotz dem Abkommen mit der Post vor knapp vier Jahren nicht stärker Fuss fassen konnte in der Schweiz, führt David Ryf, Geschäftsführer Schweizer Buchzentrum, aber auf eine andere Besonderheit zurück: «Der Onlinehandel wurde in der Schweiz schon früh von anderen Anbietern besetzt, und Amazon konnte nicht in ein Vakuum vorstossen.» Die Position der Marktführung im Onlinehandel haben in der Schweiz Ex Libris und Orell Füssli Thalia, und auch der Buchhaus-Onlineshop von Lüthy Balmer Stocker gehört zu den ‹Big Four›.»
Weitere Themen:
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1. Kalendarisch bedingter Rückgang
2. Ex Libris
2. 15 Filialen geschlossen, und Galaxus übernimmt Online-Geschäft
3. Ex Libris
3. Erste Einschätzungen
4. Drei Fragen an ...
4. Marianne Beutler, Buchzeichen Egg
5. Orell Füssli Thalia
5. Ausbau des Papeteriegeschäfts durch die Übernahme von Köhler
6. Buchhandlung und Verlag des Jahres 2026
6. Vorschläge gesucht
7. Lieblingsbuch
7. Nominierungsphase beginnt!
8. Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis
8. 98 Titel eingereicht / Besetzung der Jury
9. gta Verlag
9. Gloria Wismer neu beim Verlag
10. SBVV
10. Schulung für die Prüfungsabnahmen
12. SWIPS
12. Generalversammlung / zwei neue Mitglieder
13. Glauser-Preis 2026
13. Die Nominierten - auch Kampa ist dabei
14. Seraph 2026
14. 38 Romane sind nominiert
15. Förderpreise des Kantons Zürich
15. Nando von Arb und «volumes»